4 Jahre 
Ich hab hier leider schon sehr lange nicht mehr reingeschrieben. Natürlich aufgrund eines kleinen Zeitdefizits. Aber auch andere Gründe spielten eine Rolle.

Aber heute ist wieder mal ein Eintrag absolut erforderlich.
Per heute bin ich mit meinem Schatz vier !!! Jahre zusammen und auf diesem Weg möchte ich mich für die tolle Zeit, die wir bisher miteinander verbracht haben bedanken. Natürlich war nicht alles rosig und schön, aber bisher haben wir jedes Hindernis zusammen genommen und sind dadurch noch stärker geworden.
Und bald nach Beendigung meiner Ausbildung kommt endlich der lang erwartete neue Lebensabschnitt mit einer gemeinsamen Wohnung. Also der Test, ob unsere Liebe auch das Zusammenwohnen schafft. Ich glaube schon!!!

Also SChatz: Ich liebe dich ganz doll!!!

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Freu 
happy: happy: happy: happy: happy:

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Mauer 
Vor ihr türmte sich eine schwarze Wand auf. Senkrecht und so hoch, dass es schien, sie würde bis in den Himmel reichen. Machtvoll, unbezwingbar stand sie da, trotzte allen Einflüssen der Natur.
Marissa starrte nach oben. Nebel war aufgezogen und waberte in seichten Schwaden um die Mauer, hinterließ eine perlende, schmierig aussehende Oberfläche. Waren da Fenster eingelassen? Wie eine uneinnehmbare Festung ragte die Schwärze nach oben und jeglicher Gedanke, diese Mauer zu bezwingen, erlosch sofort unausgegoren im Gehirn. Es war hoffnungslos. Da kam man nicht hinein. Die Wände wirkten so dick, so stählernd und hart, dass man - sollte man wirklich einen Weg hinein finden - nie wieder heraus kam. Verschlucken würde einen die Schwärze und nie wieder heraus lassen. Man würde von der Welt vergessen und irgendwann würde da nichts mehr sein. Nichts würde mehr davon zeugen, dass man gelebt hatte, dass man da gewesen und auf diesem Planet gewandelt war. Niemand würde sich mehr an einen erinnern und sehr schnell würden auch die Personen, die man gekannt hatte, deinen Namen ins Vergessen treiben. Es war zwecklos! Man würde sie hier nie suchen - geschweige denn finden. An dieser Mauer würde sie zerschellen. das war also die Endstation. Hier gab es kein Weiterkommen. Nicht für sie - für niemanden. Das war das Nirvana. Sie musste zurück. Sie fuhr herum und prallte gegen eine schwarze Wand. Sie war umzingelt! Die Mauer hatte sie verschluckt und eingesperrt. Ohne ihr zutun war sie in diese schwarze Hölle gerutscht - ohne einen Weg zurück. sie hätte sich keine Gedanken machen brauchen, wie sie die Mauer umgehen konnte, die Mauer hatte ihr eigenes Leben. Von selbst hatte sie sich um Marissa geschlossen und hielt sie fest. Überall wo sie hinsah, erblickte sie nur diese gähnende schwarze Mauer, ohne ein Ende - die sie verschlang

und dann nichts.......

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mjam mjam 
Das muss ich jetzt einfach mal hier rein schreiben. Ich habe mich nämlich heut in Tiramisu - Eis reingelegt. Ich liebe ja sowieso alles was irgendwie mit Tiramisu und Löffelbiskuit zu tun hat - und dann hat meine Mutter heute wieder mein Lieblingseis gekauft. das cremige, super leckere , zart schmelzende Tiramisueis, mit Löffelbiskuit. und ich war seelig und habe geschlemmt ;)
und gestern hat mein Schatz mir original Tiramisu ausgegeben und zur Belohnung hab ich ihn auch ein bisschen damit gefüttert. Ah... so lässt es sich leben ;)

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Zerissen 
Es war an einem regnerischen Tag als sie diesen Mann wieder sah. Sie kannte ihn - wusste aber nicht mehr so genau woher. Sie kannte dieses markante Gesicht, finster, unheilvoll, mit den stechenden blauen Augen. Dieser Blick, der nichts verriet, sie aber gleichzeitig komplett schutzlos wirken lies. Sie hatte ihn schon mal gesehen. Irgendwo. Sie fühlte sich diesem Blick so völlig ausgeliefert.
Schnell wandte sie sich ab. Nur nicht hingucken. Sie fühlte den Blick auf sich ruhen. Ein heißer Schauer lief ihren Rücken herunter. Aufgespießt von Blicken. Was wollte dieser Mann nur von ihr? Zurück musste sie. Bis zu ihrer Wohnung war es nicht mehr weit. Da wartete ihr Mann auf sie, bei dem sie sich sicher und geborgen fühlte. Er würde sie in seine Arme schließen, ihr beruhigend über den Kopf streicheln und mit leiser Stimme fragen, was sie denn so aufgeregt habe. Dann würde sie sich wieder beruhigen, wie sie es jedesmal tat, wenn sie von ihrem Mann getröstet wurde. Das Gesicht des Mannes würde verblassen und in ein paar Stunden, vielleicht auch in ein paar Tagen zu einem Nichts verblassen. Dann würde sie wahrscheinlich selber über diese ganze Situation lachen. Oder doch nicht? Was wenn die Arme ihres Mannes diesmal nicht die gewünschte Wirkung auf sie ausüben würde? Sie diesen Blick des Mannes auch noch Stunden später auf ihrer Haut spüren würde?
Sie kannte ihren Mann, sie kannte ihr Leben, sie wusste was kam. Dieser Mann versprach Gefahr über ihr bisheriges Leben zu bringen. Mit seiner bloßen Anwesenheit schaffte er es, ihre Persönlichkeit ins Wanken zu bringen. Ihr Leben zu überdenken. Was versprachen diese Augen, was wollte dieser Mann von ihr? Was würde sie verpassen, wenn sie einfach wieder in ihre Wohnung gehen würde, ohne einen Blick zurück? Wäre es besser, als das was sie hätte, oder wäre es nur ein aufregender Augenblick?
Sie fühlte sich gespalten, zerissen in der Frage nach dem Tun. Zurückgehen oder das unbekannte riskieren - auf dem verborgenen Pfad wandeln, erkunden und später riskieren, dass es keinen Weg zurück gab? Ihr Mund fühlte sich trocken, ausgedörrt, versteinert an. Was sollte sie tun? Sie riskierte vor einem Scherbenhaufen zu landen und diesen nicht wieder aufkehren zu können. Ihre Hände begannen zu zittern und ein leises Kribbeln drang an ihr Ohr.
Nur noch wenige Meter trennten sie von dem Mann. Gleich würde er sie sicher ansprechen. Sie wandte den Kopf nach unten und hörte nur eine Stimme: "Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen!"
Dann nichts mehr. Der Mann wandte sich ohne eines weiteren Blickes von ihr ab und ging die Treppe zur U - Bahn hinab.
Sie atmete erleichtert aus. Alles würde gut werden. Ihre Phantasie hatte mal wieder Purzelbäume geschlagen und wieder Sachen in einen Blick interpretiert. Sie war frei und diese Freiheit würde sie jetzt nutzen. Schnellen Schrittes wandte sie sich zu ihrer Wohnung und empfing da ihren Mann mit einem tiefen Kuss. Ja, das war es was sie brauchte und wollte!


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