In Ermangelung der Tatsache das ich immer noch versuche meine Garderobe auf Norwegen einzustellen war ich Gestern unterwegs eine kurze Hose kaufen. Dachte mir man kann ja bei den unglaublichen 25 °C die es da geben soll, nicht im Rock auf den Berg klettern. Also los ins Geschäft - es war heiß - wirklich, warum ist es in diesen Läden immer so heiß? Nachdem ich mich in zwei verschiedenen Läden aus und wieder angezogen hatte war ich am schwitzen. Und ich schwitze selten, außer bei außergewöhnlichen Sportlichenbelastungen. Kurze Hosen kaufen gehört scheinbar dazu... Jedes mal das gleiche Spiel, die Hosen sahen alle scheiße aus - und woran lag das? Man stelle sich vor - ich trete aus der Umkleidekabine (Sportgeschäfte haben scheinbar alle ihre Spiegel draußen) und alles was man sieht sind meine leuchtend weißen Beine, die dezent von zwei Blauenflecken (woher auch immer) gesprenkelt sind. Beim ersten mal war ich regelrecht geblendet und wahrhaftig schockiert (ich bin mir sicher bei dem agile Opa (der im übrigen eine knatschenge Radlerhose in Neongrün anprobiert hatte) neben mir auch etwas Angst in den Augen gesehen zu haben). Im dritten Sportgeschäft habe ich dann eine Schlammfarben Grüne Shorts gekauft und meine Beine einfach ignoriert. Außerdem wuchs in mir der Gedanke das ich es vielleicht noch mal mit Selbstbräuner versuchen sollte. Habe mir also Ratschlag geholt und werde es Morgen ausprobieren - mal sehen, Testbericht werde ich (falls ich jetzt noch die Zeit finde zum DM zu gehen) wohl hier posten.
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Der Donnerstag hat fantastisch angefangen - nämlich mit Kuchen. Das kann ja nur grandios werden, vor allen Dingen am ersten Tag an dem ich mich mal nicht mit Süßem vollfressen wollte. Gute Vorsätze sind dafür da gebrochen zu werden, aber so schnell?
Na wie auch immer, ich war gestern
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Angstschweiß auf der Stirn, die Augen treten aus den Höhlen. Krampfhaftes hecheln nach Luft, zusammenpressen der Lungen. Das Gesicht total verzehrt, den Mund zusammengekniffen damit nichts entweicht. Das Gefühl zu ersticken, Panik in den Augen, die Hände Hilfesuchend ausgestreckt. Ein Horrorszenario? - Nur das Vakuum das sich manchmal jeder von uns selber schafft.
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Was mit mal so aufgefallen ist: Je besser es mir geht, desto weniger weiß ich zu schreiben... Scheinbar ist mein Leben einfach als Drama ausgelegt. Eigentlich ist das schade, man spricht viel eher über die schlechten Dinge im Leben als über die Guten. Man sagt eher boar geht es mir Heute wieder schlecht weil alles so scheiße ist, als das man mal sagt - ich bin Heute Glücklich, das Leben ist ok und alles wird gut. Ich bin zufrieden und genieße einfach diesen Tag, denn es ist ein guter Tag, ich werde ihn einfach mögen. Warum eigentlich nicht? Mir ist mal aufgefallen wenn man mit Freunden telefoniert, man hört solange nichts von einer Beziehung solange alles gut ist, aber sobald es was schlechtes gibt wird darüber geredet, und dann fragt man sich nachher warum kann derjenige meinen Partner nicht leiden, oder hält ihn für das totale Wombat? Das ist im Prinzip ja kein Wunder, man ruft nicht die Freundin an um ihr zu erzählen wie super alles ist, und was der Partner wieder mal nettes gemacht hat - nein, man wartet bis es Tränen und Gejammer gibt und dann ruft man an und will drüber reden. Und alles was die Freundin immer hört ist: Er ist so scheiße, er hat wieder mal Mist gebaut, er ist so Unausgeglichen - was auch immer. Und dann Fragt man sich wie so was kommt? Jeder lässt mich mal hängen, aber alles sollte ein Ende haben, Dauer Unglücklich macht Magenschmerzen und sicherlich auch ziemlich hässlich. Und mal ehrlich - wer will schon hässlich werden?
Somit starte ich jetzt hiermit einen - dieser Tag ist super, und der Morgen wird sogar noch besser - Aufruf. Wenn alle mitmachen wird das der beste Tag den wir je gesehen haben, denn jetzt kommt die Kettenreaktion, wenn jeder einigermaßen Glücklich ist dann spricht man den ganzen Tag nur mit einigermaßen Glücklichen Menschen, kein Angeraunze und Rumgejammer mehr. Alle sind zufrieden, na wäre das nicht mal was? Und jetzt los geht euch mal alle selber im Badezimmerspiele anlächeln - der Tag ist super!
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Brüllend und schreiend stellt er sich davor, wild mit den Händen gestikulierend. Immer auf Abwehrhaltung. Hier kommt keiner durch und niemand wird sehen was dahinter auf einen wartet. Hier gibt es nichts für andere. Es ist Sperrzone - hier gibt es nichts zu sehen. Der Wachhund bellt nur bei der kleinsten Bewegung. Es herrscht Ausnahmezustand. Die Sirenen heulen schon wenn sich jemand zu nah ran wagt, keine fremden Eindringlinge auf seinem Territorium.
Ein ziemlich großer Aufwand um mit viel Geschrei ein leeres Herz zu bewachen...
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