Wunderland

 

WILLKOMMEN

WELCOME

BIENVENUE

BEM-VINDO

.. zu Alices Reise im Wunderland… oder im Nachtzug nach Lissabon… oder wohin auch immer der Wolkenatlas uns führen mag.

Vielleicht, ja sogar hoffentlich, können wir für ein paar Momente lang unseren Stolz vergessen und Vorurteile über Bord werfen. Denn mit den Augen sind wir blind, wie wir dank kleiner Prinzen wissen. Vielleicht können wir uns einmal auf die andere Seite der Macht stellen und bemerken dabei, dass diese gar nicht so dunkel ist, wie sie uns zunächst erschien. Vielleicht verlaufen wir uns zwischendurch in Roggenfeldern. Vielleicht verfahren wir uns in den Nebeln von Avalon, oder – ganz vielleicht – stranden wir mit Wilson auf einer einsamen Insel.

Vielleicht seid ihr aber jetzt schon ausgestiegen, dabei kommt der Orient-Express doch gerade erst ins Rollen. Nun ja, viele Wege führen nach Rom, und ich habe das Gefühl, dieser hier ist wohl nicht der direkte. Er macht Halt, lässt Zeit zum Denken und das ohne Geländer. Er bringt uns nicht in 80 Tagen um die Welt, und das ist nicht jedermanns Geschmack. Aber das soll er auch nicht sein. Dieser Weg ist ein ganz persönlicher.

Und eines ist sicher: Am Ende jeder unerwarteten Reise liegt garantiert auch ein unerwartetes Ende, und gerade das macht es doch so aufregend?

The (highly inornate and plain) translation:

Das Schreiben ist für mich Berufung; ich wollte es nicht zu meinem Beruf machen,  aber investiere dennoch – gerne – einen nicht unerheblichen Teil meiner Freizeit darauf. Schreiben hilft mir, Dinge zu durchdenken und am Ende hoffentlich klarer zu sehen; Schreiben hat  in gewisser Weise eine auto-therapeutische Wirkung (Da ist wirklich was dran, warum sonst schreiben Millionen Menschen Tagebuch?). 
Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass lebendige Diskussion den Meinungsbildungsprozess nicht nur beschleunigt, sondern überhaupt erst möglich macht. Und über Texte, die in einer Schreibtischschublade verstauben, lässt sich nur schwerlich reden. Also habe ich mich entschieden, den Schritt aus der wohlig-sicheren Komfortzone zu wagen, und einen persönlichen Blog zu starten. Hier werde ich  (recht willkürlich) Gedanken zu veschiedenen Themen, Erlebnissen und Geschichten verschriftlichen und ihr seid ganz herzlich dazu eingeladen, eure Meinungen und Kommentare dazulassen.

Aber warum Grinsekatze? Zum Einen ist Alice im Wunderland einer der schönsten Romane, der je geschrieben wurde, weshalb diese Seite mehr oder weniger konsequent an die Geschichte angelehnt ist. Und die Grinsekatze ist der bei Weitem faszinierendste Charakter mit einem einmaligen Stil: Niemand sonst drückt sich so nebulös und zugleich derart treffend aus. Andererseits behaupten böse Zungen, ich würde dauerhaft grinsen. Nun ja, es gibt ja auch keinen echten Grund für schlechte Laune (außer vor dem ersten Kaffee, da besteht Lebensgefahr): Das Leben ist schön, und es gibt immer mehr Gründe zu lachen, als es nicht zu tun.

Als ich angefangen habe zu tippen, war ich mir noch nicht sicher, ob der Text je seinen Weg auf den Blog, geschweige denn der Blog seinen Weg ins Netz finden würde – hatte ich denn etwas mitzuteilen? Ja, das habe ich. Ob ihr es hören wollt oder nicht, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Im schlimmsten Fall ist dieser Blog für euch Nonchalant, ihr hasst den Schreibstil und/oder beides. Und dann klickt ihr weg. Ende. Aus.

Ein Risiko, das zu tragen ich verschmerzen kann, denn ebenso könnte es sein, dass: ihr an einigen Worten hängen bleibt, darin eine  Anregung zum Nachdenken findet, oder einfach nur herzlich lacht. Na dann haben wir doch schon gemeinsam einen Mehrwert geschaffen. Und am Ende gibt es doch nichts, was furchtbarer ist, als die Dinge zu bereuen, die man nicht getan hat. Was wäre das denn für eine blöde Geschichte, wenn Alice gar nicht erst in den Kaninchenbau geklettert wäre?

Menü schließen